|
Der Termin für den 9. Burgbernheimer Berglauf steht: Aprilwetter im Dezember ist ein schöner Anlass, sich schon auf den 9. Berglauf am 22. April einzustimmen. Die Strecken wurden festgelegt und der Crosslauf auf 13,6 km verkürzt. Auch der Lauf für die Kleinsten fällt etwas kürzer aus. Startpunkt wird wieder das Plateau auf dem Kapellenberg sein. Neu ist auch, dass die Voranmeldung nur Online erfolgen kann. Die Seite dazu ist freigeschaltet. Wir hoffen auf viele Läufer und freuen uns schon auf das Ereignis. Sie hoffentlich auch!
Burgbernheim 22.05.2011-(sts)-Sie strömten bei besten äußeren Bedingungen aus allen Himmelsrichtungen an die Frankenhöhe und niemand musste sein Kommen bereuen: Der veranstaltende TSV Burgbernheim setzte wieder auf einen gelungenen Mix aus herrlichen Strecken entlang blühender Frühlingswiesen, kräftezehrender Steigungen und anspruchsvoller Höhenprofile.
Genau 257 Laufsportler im Alter von vier bis 79 Jahren gingen auf Kommando von Bürgermeister Matthias Schwarz an den Start, der erstmals auf das wunderschöne Kapellenbergplateau verlegt worden war. Angeboten wurden neben einem 14,5 km-Crosslauf für Ausdauersportler, eine 5,5 Kilometer lange Strecke für Hobby-Bergläufer und Nordic-Walker, aber auch Schülerläufe über 2,2 Kilometer Länge und quasi als Höhepunkt ein 600-Meter Lauf für die Bambinis bis sechs Jahre. Dabei meinte es die Sonne schon in den Morgenstunden recht gut mit den Teilnehmern, so dass frühzeitig neben Steigungsprozenten und Muskelkater ein weiterer „Gegner“ zu bezwingen war. Die Strecken selbst ließen keine Wünsche übrig, denn schattige Hohlwege und erholsame Pfade entlang romantischer Schilfgürtel und Wälder wechselten in steter Folge mit knackigen Anstiegen und schwierigen Abhängen. Echte Grenzerfahrungen mussten nicht wenige Läufer am letzten Aufstieg zum Zielbereich am Sportplatz machen mit der aufmunternden Anfeuerung zahlreicher Zuschauer nahm jedoch letztlich jeder diese schwere Hürde, die nicht selten die Spreu vom Weizen trennte. Am Ende hatten teils schon bekannte wie neue Namen die Nase vorne und sonnten sich bei der Siegerehrung durch TSV-Vorstand Gerhard Wittig verdientermaßen im Applaus des Publikums: Hobbylauf männlich: 1. Stefan Glaser (Team Krankenpflegeschule), 2. Tobias Schneider (Alb Team Neusitz), 3. Thomas Czernicky (TuS Feuchtwangen) Hobbylauf weiblich: 1. Christa Himmelein (TSV Burgbernheim), 2. Janina Seyler (RSG Würzburg), 3. Hanna Fillip (TSV Burgbernheim) Crosslauf männlich: 1. Thomas Zeh (TSV Burghaslach), 2. Horst Jedamzik (TSV Burgbernheim), 3. Martin Groß (Stadtmarathon Würzburg) Crosslauf weiblich: 1. Brigitte Bärnreuther (FSV Großenseebach), 2. Brigitte Bogendoerfer (TSV Flachslanden), 3. Elisabeth Beer (FSV Großenseebach) Nordic Walking männlich: 1. Hans Beck (LT Lafarge Hartershofen), 2. Erhard Fluhrer (TSV Burgbernheim), 3. Helmut Kiertscher (-) Nordic Walking weiblich: 1. Margit Rank (-), 2. Sigrun Nähr (TSV Burgbernheim), 3. Nicole Balbach-Weiß (Team Krankenpflegeschule) Schülerlauf männlich: 1. Nico Ehrmann (TSV Burgbernheim), 2. Moritz Meyer (TuS Feuchtwangen), 3. Leon Khavvam (TSV Ipsheim) Schülerlauf weiblich: 1. Annelie Hank (TSV Burgbernheim), 2. Jannika Stecher (TuS Feuchtwangen), 3. Anna Dietz (Rennmäuse FC Gollhofen) Bambini männlich: 1. David Würflein (TSV Burgbernheim), 2. Jonathan Kolbeck (TSV 1860 Dinkelsbühl, 3. Nico Hoffmann (TSV Burgbernheim) Bambini weiblich: 1. Alyssa Ott, 2. Emilia Greber, 3. Angelina Schatz (alle TSV Burgbernheim) Die mittlerweile achte Auflage des Burgbernheimer Berglaufes gewann angesichts einer perfekten Organisation unter Federführung der Leichtathletikabteilung des Vereins weiter an Attraktivität. Nicht zuletzt ist es der familiären Atmosphäre zu verdanken, dass sich die Veranstaltung äußerst wohltuend von großen und anonymen Events abhebt und wird so auch zukünftig einen festen Platz im Kalender vieler Laufbegeisterter finden.
Am Kapellenberg lachte nicht nur die Sonne:
Burgbernheim(sts) Die Sonne strahlte mit Läufern und Organisatoren förmlich um die Wette: Bei herrlichen äußeren Bedingungen wurde der rührige Sportverein nicht nur für die Wetterunbilden der vergangenen Jahre sondern auch mit einer fast nicht enden wollenden Teilnehmerzahl bei der 7. Auflage des Berglaufes belohnt.
Genau 250 Sportler im Alter von vier bis 70 Jahren fanden den Weg auf das Plateau des Kapellenberges, um sich im Hobby- und Crosslauf, dem neu angebotenen Nordic Walking-Wettbewerb, auf den Schülerstrecken und im Bambinilauf zu messen. Teufelshäuschen, Wildbad, Schloß- oder Schauberg hießen einige der teils knackigen Herausforderungen, die auf die Läufer warteten. Wie gewohnt perfekt organisiert, klappte auf den anspruchsvollen Strecken an der Frankenhöhe alles wie am Schnürchen: Der Zeitplan konnte exakt eingehalten werden. Die Läufer kamen aus allen fränkischen Regierungsbezirken und mancher sogar weit darüber hinaus. Selbst Sportler, die größere Sportevents gewohnt sind, waren voll des Lobes über die Streckenführung durch traumhafte Frühlingslandschaften und das professionelle Umfeld in Burgbernheim. Angespornt vom Applaus zahlreicher Zuschauer und Betreuer gab jeder sein Bestes und nach stets fairen Wettkämpfen konnten die Sieger ihre verdienten Lorbeeren aus den Händen von Leichtathletik-Abteilungsleiter Karl-Otto Mollwitz und TSV-Vorstand Gerhard Wittig entgegen nehmen. Den 14-Kilometer-Crosslauf gewann Roland Rigotti (TSV 1862 Neuburg) in der Zeit von 58:48 Minuten. Auf den Plätzen folgten Marcel Staudacher (Synergy-Sports) vor Lokalmatador Horst Jedamzik, der in seiner Altersklasse der Schnellste war. Im Hobby-Berglauf über 5,7 Kilometer hatte Manuel Fößel vom TV Ochsenfurt die Nase vorne. Im selben Lauf stand Christa Himmelein (TSV Burgbernheim) bei den Damen ganz oben auf dem Siegertreppchen. Beim Nordic-Walking hieß der Sieger Andreas Haas (TSV 2000 Rothenburg), bei den Damen gewann Evi Kraft (TL Hartershofen). Schnellste in den Schülerläufen über jeweils 2,2 Kilometer Entfernung waren Anna Hofmann (Freudenbach) und Nico Gröger (TSV Ipsheim). Im wahrsten Sinne des Wortes eine Rennmaus war bei den Bambinis Leonhard Freitag: Der für die Rennmäuse Gollhofen startende Nachwuchsläufer gewann die 600 Meter-Distanz in 1: 35 Minuten. Lauftagebuch von Paul Launer 2010 - Link zur Webseite Burgbernheimer Berglauf 2010 - Mindestens den Kraftanspruchs eines Halbmarathons! - Sonntag, 18.04.2010 Endlich mal wieder einen Lauf. Nach Blick in meinen Laufkalender fand ich sofort den mir sehr sympathisch erscheinenden Burgbernheimer Berglauf. Und die Entscheidung viel für mich leicht. Nach Blick auf die Landkarte stellte ich fest, dass über die A7 - Abfahrt Bad Windsheim es von Wört nach Burgbernheim nur max. 30 Minuten sind. Also optimal. Und dann war hier ein Berg- und Crosslauf angesagt mit Höhenmeter und anspruchsvollen Profil. Wiederum optimal für meine Vorbereitung. Denn der Lauf geht über eine nicht alltägliche Distanz von 14,1 km. Also ein Lauf, der auch Ausdauer und Einteilung der Kräfte erfordert. Bereits morgens um 6.30 Uhr als ich aus dem Fenster sah meldeten sich die ersten Sonnenstrahlen. Obwohl es in Wört einen Frost hatte, der Laufevent würde bei besten Wetter ein tolles Ereignis werden. Und so war es in der Tat. Endlich mal wieder Zeit. So lange habe ich schon nicht mehr an einem Lauf teilgenommen. Ich freute mich sehr auf Burgbernheim. Die Anfahrt über die Autobahn A 7 ist absolut problemlos und nach der Abfahrt Bad Windsheim sind es nur noch wenige Kilometer bis Burgbernheim. Bis zur "Stadt Burgbernheim" musste ich dann am Ortschild lesen. Und bereits die Anfahrt zum Sportplatz (der Lauf war bestens ausgeschildert - großes Lob) musste ich doch glatt 2 mal anhalten zum fotografieren, weil mir das kleine Städtchen gleich sehr gefallen hat. Das Rathaus und ein paar Stadtansichten wurden festgehalten bis ich dann den Berg hoch zum Sportgelände fuhr. Oben angekommen um 8.15 Uhr war ich natürlich noch früh dran und deshalb wurde noch fleißig aufgebaut und vorbereitet. Die Anmeldung war schon möglich. Alles war bestens ausgeschildert und vorbereitet. Nachdem ich meine Stadtnummer abgeholt hatte schaute ich mir die Infotafel zum Lauf an. Dann bin ich zum Einlaufen den Hobbylauf abgelaufen. Bereits hier habe ich dann festgestellt, dass der Lauf sehr anspruchsvoll werden würde. Mir war sofort klar. Wer hier seine Kraft nicht einteilt, der wird auf den letzten Kilometer schlapp machen. Der Lauf war super ausgeschildert und austrassiert. Die Verantwortlichen haben sich sehr viel Mühe gegeben. Die Ausschilderung war überdimensional. Nun - das hat schon seinen Grund. Im letzten Jahr sind hier die Lokalheros doch glatt falsch gelaufen um den Sieg an Christian Jechnerer von den Herriedener Aqathleten abzugeben. Dennoch Christian siegte im letzten Jahr mit der beachtlichen Zeit von 1:03:29! Wenn ich da meine bescheidene Zeit von 1:12 dagegen stelle ist das wahrlich eine fürstliche Siegerzeit. So bin ich gleich von Anfang an vorsichtig gestartet. Die ersten Steilstücke/Anstiege habe ich bereits gehend zurück gelegt, weil es die vor mir ebenso machten. Das sollte sich als richtige Entscheidung erweisen, denn der Lauf wurde oder war wirklich hart. Es fehlt mir zwar noch der Biss und die langen Trainingseinheiten aber irgendwie war ich dann froh, als ich unten an dem kleinen Teich vorbei kam und ich wusste jetzt sollte es nur noch einen Anstieg zum Sportplatz geben. Diesen habe ich gehend hinter mich gebracht. Ich wollte ja schließlich ordentlich und lächelnd einlaufen. Das ist mir gelungen. Im Ziel angelangt freute ich mich über den wirklich schönen Lauf. Und dass noch sehr viele Läuferinnen und Läufer nach mir hereinkamen zeigte mir, dass ich doch schon wieder ganz gut fit bin. Von einer Läuferin musste ich mich allerdings bei Kiliometer 12 überholen lassen. Leider weiß ich ihren Namen nicht, Sie war aber sicherlich eine Lokalmatadorin, denn Sie hatte das Trikot vom TSV Bernheim an. Sie ist so locker und leicht an mir vorbeigelaufen, da musste ich mit meinem doch schweren und holperigen Gang meinen großen Respekt aussprechen! Tolle Leistung! Zum Lauf kann ich sagen: Hinfahren - mitlaufen. Ein super kleiner, best organisierter Lauf mit hervorragender Organisation. Und wenn das Wetter noch mitspielt, dann ist der Lauf, abgesehen nach den Strapazen, eigentlich "Urlaub" für uns Läufer. Treffpunkt und Freude an der Bewegung! Toll - weiter so - Ihr Burgbernheimer! |


