Start - Berglauf


Andreas Lassauer und Nadine Kießling holen Crosslauf-Cup:
Gänsehauterlebnis Burgbernheimer Berglauf


Burgbernheim 23. April 2017 (sts)
Das Höhenprofil ging auf dem Rücken der Frankenhöhe über 500 Meter hinaus, die größte Steigung wies mehr als 40 Prozent auf. Vor allem beim Hauptrennen, dem Crosslauf über 13,6 Kilometer, wurde den 131 Läufern einiges abverlangt. Von Beginn an hatte sich hier Andreas Lassauer vom TSV 2000 Rothenburg an die Spitze des Feldes gesetzt und gewann in hervorragenden 54:34 Minuten. Bei den Frauen holte sich Nadine Kießling vom TSV 1860 Ansbach den Siegerpokal in einer Zeit von 1:04:24 Stunde.

Den Anfang der Wettbewerbe mit insgesamt 366 Startern machten die Hobbyläufer, die 5,2 Kilometer zu bewältigen hatten. Hier ließ Eleisa Haag vom TV Bad Mergentheim in 20:47 Minuten sogar die gesamte Männerriege hinter sich. Bei den Herren hatte Stefan Schwager (TSV 1860 Ansbach) in 21:18 Minuten die Nase vorne. Bei den Nordic-Walkern gewannen auf der identischen Strecke Peter Steiner (VfB Gutenzell) und Waltraud Beyer (ohne Verein). Den Sieg im Schülerlauf der Altersklasse U10 – U12 holten sich Luca Schönamsgruber vom heimischen TSV Burgbernheim sowie Sina Krebelder vom TSV Ipsheim. Schnellster beim Schülerlauf U14 – U16 war bei den Jungen Lucas Adler (TSV Markt Erlbach) und bei den Mädchen Marie Krebelder (TSV Ipsheim).

Eines war letztlich allen Strecken bei der 14. Auflage des Burgbernheimer Berglaufs gemein, denn quer durch das Teilnehmerfeld wurde nicht nur die hervorragende Organisation sondern auch die besondere Stimmung der Veranstaltung gelobt. Auch aus entfernteren Regionen kamen Laufbegeisterte auf den Kapellenberg, wo sich mittlerweile ein festes Fanpotential angesichts eines sehr familienorientierten Laufsportangebotes etabliert hat. Die weiteste Anfahrt nahm ein Bergläufer aus der Schweiz auf sich und zeigte sich angesichts des „wunderschönen Naturambientes“ begeistert. Damit auch alles klappt, wurde im Vorfeld einiges an Arbeit investiert: Zwei Wochen lang hatte das Team um Claus Schönstein die Laufstrecken vorbereitet und ausgeschildert, denn nichts sollte dem Zufall überlassen werden. Da auch das Wetter trotz kühler Temperaturen mitspielte, konnte die Rennleitung schließlich bestens präparierte Wege freigeben.

Wer neben den sportlichen Zielen auch noch Zeit und Luft hatte, durfte sich an den Schönheiten der Frankenhöhe erfreuen. Es ging sowohl durch blühende Streuobstwiesen als auch durch stattliche Hochwälder und historische Hohlwege oder vorbei an idyllischen Löwenzahnwiesen und malerischen Tümpeln. Leistungssportler waren zudem voll des Lobes über die Herausforderungen, die die äußerst abwechslungsreichen Strecken boten. Je nach Streckenauswahl ging es zum Schauberg, den gefürchteten Frigglessteig hinauf oder an der Rolandseiche und dem Teufelshäuschen vorbei. Rechtzeitig zum ersten Start kam sogar die Sonne zwischen den Wolken hindurch, so dass den Läufern die Vorfreude auf ihre Wettbewerbe sichtlich ins Gesicht geschrieben war. Nicht weniger Spaß hatten die zahlreichen Zuschauer und Begleiter, die bis zum letzten Läufer ausharrten und den Zieleinlauf zu einem wahren Gänsehauterlebnis werden ließen. Eine Attraktion war hierbei der abschließende Bambinilauf, bei dem die Kleinsten durch eine Woge der Begeisterung förmlich über den Zielstrich getragen wurden. Ben Zeisler (m) und Milla Ußmüller (w) flitzten als Erste ins Ziel. Als Anerkennung konnten alle 57 Bambinis mit großem Stolz Urkunden und Medaillen in Empfang nehmen.

Rund 50 Helfer hatten an den Strecken, im Verpflegungsbereich auf dem Kapellenbergplateau oder hinter den Kulissen für einen gewohnt reibungslosen Ablauf gesorgt. Einzig die ehrenamtlichen Aktiven des Arbeiter-Samariter-Bundes blieben arbeitslos - ein erfreulicher Umstand, der ebenfalls bestens in das positive Gesamtbild passte. Ein erfahrenen Bergläufer brachte es zufrieden und freudestrahlend auf den Punkt: „Es mag kommen was mag – bei der 15. Ausgabe bin ich hundertprozentig wieder am Start!“

Bilder: Schuster


         


Laufsportfreunde lachten mit der Sonne um die Wette:
Burgbernheimer Berglauf


Burgbernheim 19. April 2015 (sts)
Herrliche äußere Bedingungen, bestens vorbereitete Strecken und ein gut gelauntes Teilnehmerfeld prägten die Wettbewerbe beim 12. Burgbernheimer Berglauf. Rund 350 Laufsportler hatten sich in die Startlisten eingetragen und sorgten somit für einen neuen Teilnehmerrekord auf dem Kapellenberg.

Insbesondere der 13,6-Kilometer-Crosslauf gewinnt zunehmend an überregionaler Bedeutung. Zum Teil nahmen die Laufsportler zu dieser Herausforderung an der Frankenhöhe weite Anfahrtsstrecken in Kauf. Im stark besetzten Feld waren Läufer des Wien- und Boston-Marathons ebenso wie der Deutsche Meister im Sommerbiathlon und mehrere Bayerische Meister zu finden. Im Ziel war ein Novum zu verzeichnen, denn mit Dominik Mages (SV Virnsberg) und Patrick Weiler (LAC Quelle Fürth) gab es zwei Sieger. Sie liefen in der Topzeit von 53:51 Minuten gemeinsam über die Linie. Dritter wurde Maximilian Lichterlein vom TSV 2000 Rothenburg. Die Damenwertung entschied Stephanie Pummer vom La Carrera TriTeam in 1:04:32 Stunden für sich.

Auch auf den weiteren Strecken lieferte der gastgebende TSV Burgbernheim ein perfektes Paket und erntete viel Lob von den Laufsportlern. Für jede Leistungs- und Altersklasse fand sich das Passende und auch das organisatorische Drumherum lief wie am Schnürchen. Nicht wenige waren begeistert über die Streckenführungen entlang blühender Streuobstbestände, durch mittelalterliche Hohlwege oder vorbei an idyllischen Weihern. Wer einen langen Atem hatte konnte sich trotz knackiger Steigungen auch einen kurzen Blick auf urwüchsige Natur oder liebevoll angelegte Schrebergärten erlauben.

Im Hobby-Berglauf über 5,7 Kilometer war Benjamin Wagner von den Herrieder Aquathleten am schnellsten (21:47 Minuten). Ihm folgten Stefan Schwager (TSV 1860 Ansbach) und Nico Ehrmann (SV Virnsberg) auf den Plätzen. Bei den Damen gewann Janina Seyer (Team LehrLauf) in 27:14 Minuten vor Theresa Orteureiter (Herrieder Aquathleten) und Sandra Mack (ohne Verein). Den Lauf der Nordic-Walker gewann bei den Männern Hermann Stief (Schaeffler Team), während die Burgbernheimerin Petra Greber bei den Damen ganz oben auf dem Treppchen stand.

Unbestrittene Publikumslieblinge waren neben den Schülern die Bambinis, die so manch begleitenden Erwachsenen spielend davonliefen und sich im dicht besetzten Spalier im Zieleinlauf ihren verdienten Applaus abholten. Den Schülerlauf (U10 bis U12) gewann Bastian Hellenschmidt vom TSV Marktbergel vor Lars Kleinert (SBU Moderner Fünfkampf) und Luca Schönamsgruber vom heimischen TSV. Bei den Mädchen lag Natascha Keil vor Franziska Weiß (beide TSV Burgbernheim) und Marie Krebelder (TSV Ipsheim). Den Schülerlauf (U14 bis U16) gewannen Luca Beuke (TSV Burgbernheim) und Johanna Kersche (TSV 1860 Scheinfeld).Die ausführlichen Ergebnislisten und Altersklassen-Wertungen aller Läufe sind über die Homepage des TSV Burgbernheim abzurufen. Am Ende einer gelungenen Laufsportveranstaltung hieß es jedenfalls unisono „Auf Wiedersehen 2016!“, wenn es wieder gilt: „Hopp, hopp, hopp – nauf´m Berg!“


Erlebnis und Herausforderung zugleich:
Berglauf begeisterte 318 Sportler

Burgbernheim 18. Mai 2014 (sts)„Mann, ist das schön hier!“ Erschöpft aber begeistert berichtete ein erfahrener Crossläufer aus Unterfranken von seinen Erfahrungen auf der 13,6 Kilometer langen Strecke. Auch die 317 anderen Laufsportler, die sich an insgesamt sechs Wettbewerben rund um den Himmelfahrtsberg beteiligten, waren voll des Lobes über die naturnahen Strecken und eine bestens organisierte Veranstaltung.

Aus allen mittelfränkischen Regierungsbezirken waren sie auf den Kapellenberg gekommen. Aber auch bis nach Karlsruhe, Stuttgart sowie ins Hohenloher Land ist der gute Ruf des Burgbernheimer Berglaufs zwischenzeitlich vorgedrungen. Sowohl Hobbyläufer, Nordic-Walking-Freunde als auch über Einhundert Crosssportler fanden bei der 11. Auflage des Laufevents wie gewohnt hervorragende Bedingungen vor. Bei den drei Erwachsenendisziplinen trennte sich spätestens am berüchtigten Frigglessteig die Spreu vom Weizen. Selbst durchtrainierte Läufer mussten der 23-prozentigen Steigung an der Nordflanke der Frankenhöhe Tribut zollen. Am Ende dieses Hauptlaufes, bei dem etliche Läufer ein beachtenswertes Niveau zeigten, lag Sven Starklauf von der DJK LC Vorra mit einer Zeit von 55 Minuten deutlich vorne. Ihm folgten Bernd Demmer (Team Erdinger) und Thomas Zeh vom TSV Burghaslach. Die Damenwertung gewann Kerstin Lutz (DJK LC Vorra). Bei den Hobbyläufern war Stefan Schwager (LG Ansbach) als erster im Ziel. Die Plätze zwei und drei belegten hier Tobias Schneider (Alb-Team Neusitz) und der Burgbernheimer Christian Schumann. Karin Häberlein (LT Wettringen) lief bei den Nordic-Walkern als erste über die Ziellinie. Ebenso fair wie spannend ging es bei den zwei Schülerläufen sowie den Publikumslieblingen, den Bambinis zu. Die vollständigen Ergebnislisten können über die Internetseite des TSV Burgbernheimer aufgerufen werden. Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich eine Teilnehmerurkunde ausdrucken zu lassen. Abschließend brachte ein erfahrener Teilnehmer aus Kitzingen die gute Stimmung auf dem Kapellenberg auf dem Punkt: „Alles super, wir kommen wieder – keine Frage!“


Rekord zum Jubiläumslauf:
Über 400 Läufer von Strecken begeistert

Burgbernheim 21.05.2013 (sts) – Beim Jubiläum wurden alle Rekorde gebrochen: Bei der zehnten Auflage des Burgbernheimer Berglaufes gingen 406 Laufbegeisterte aus ganz Franken, Baden-Württemberg sowie der Oberpfalz an den Start. Professionelle Organisation und ausgefeilte Streckenprofile stellten dabei einmal mehr unter Beweis, dass das vom heimischen TSV durchgeführte Laufevent längst aus seinen Kinderschuhen herausgewachsen ist.

Bei optimalen äußeren Bedingungen säumten schon zur frühen Stunde zahlreiche Läufer und Schaulustige das Start- und Zielareal auf dem Kapellenberg. Angesichts spannender und fordernder Wettbewerbe sollten sie ihr Kommen nicht bereuen. Gleich zu Beginn standen mit den Hobby- und den Nordic-Walking-Strecken über jeweils 5,7 Kilometer zwei beliebte Distanzen auf dem Programm. Während Tobias Schneider aus Neusitz und Nicole Ehrmann aus Regensburg beim Hobbylauf als erste über die Ziellinie gingen, hatten Anja Bauer vom TSV Burghaslach und Leon Terentiv vom FSV Großenseebach bei den Nordic-Walkern die Nase vorne. Wenig später folgte mit dem 13,6-Kilometer Crosslauf die größte Herausforderung des Tages: Nach dem noch lockeren Aufgalopp am Himmelfahrtsberg langte der Frigglessteig mit seiner 23 prozentigen Steigung schon bald ordentlich hin. Bei der zweiten Runde ging es spätestens beim Anstieg am Eisernen Kreuz ans Eingemachte. Am Abhang des Himmelfahrtsberges und der idyllischen Weiherkette im Gründlein konnte dann noch einmal Luft geholt werden, ehe beim finalen Anstieg zum Kapellenberg die letzten Reserven mobilisiert werden mussten. Souveräner Sieger dieses Hauptlaufes war der 26-jährige Andreas Lassauer vom TSV 2000 Rothenburg, der auch im Vorjahr gewonnen hatte. Bei den Damen gewann die 37-jährige Kathrin Schambeck vom Team Victoria Vertical aus Eckenthal.
Nicht weniger spannend waren nach den Läufen der Großen die Starts des Läufernachwuchses. Bei den Schülerläufen rund um den Kapellenberg zeigte sich, dass die Jugendarbeit der Vereine aus der Region zunehmend Früchte trägt, denn Laufstil, Technik und Ausdauer der jungen Läufer hat mittlerweile einen hohen Standard erreicht. In die Siegerlisten konnten sich bei den U12 Jona Würflein vom gastgebenden TSV sowie Lea Schmidt, Aquathleten Herreiden, eintragen. Schnellste bei den U 16 waren Annelie Hank aus Burgbernheim und Julian Hack vom TSV Ipsheim. Absolute Publikumslieblinge waren jedoch unumstritten die Kleinsten beim Zwergerlauf. Die Bambinis waren mit großem Eifer bei der Sache und zeigten manch konditionell angeschlagenem Begleiter seine Grenzen auf. Ganz oben auf dem Treppchen standen hier Charlotte Herzog und Jonas Breininger, beide vom TSV Burgbernheim. Fachkundig und fair erwies sich schließlich das Publikum im Zielbereich. Die vielen Schaulustigen zogen mit großem Applaus den Hut vor dem Durchhaltevermögen aller Sportler, die zu Recht Stolz auf ihre Leistungen sein konnten. Gemeinsam war allen die Vorfreude auf die elfte Auflage des Berglaufes, der wie anerkennende Rückmeldungen beweisen, längst überregionalen Ansprüchen genügt.