Rasante Prunksitzung ließ Roßmühle erzittern:
Buntes Unterhaltungsfeuerwerk gezündet

Burgbernheim (sts)Selbst die altehrwürdige Roßmühle dürfte wohl einige Tage der Erholung benötigen: Bei der ersten Prunksitzung des TSV Burgbernheim zündete die Illesheimer Faschingsgesellschaft FGI ein rasantes Unterhaltungsprogramm.

Zu Beginn übte Bürgermeister Matthias Schwarz noch augenzwinkernd vorsichtige Zurückhaltung, als er die Frage des FGI-Präsidenten Dirk „Schosch“ Schuster nach den Erwartungen für den Abend mit einem „Schaunmer mol, wenn´s gut werd, kummer widder!“ beantwortete. Wenig später herrschte in den altehrwürdigen Gemäuern angesichts spritziger und vielseitiger Darbietungen bereits beste Stimmung. Dies war auch keine Wunder, denn die Faschingsgesellschaft griff gleich bei ihrem ersten von rund 35 Auftritten in dieser Session in die Vollen: Flankiert von schmucken Gardemädchen und dem kompletten Elferrat fand das Prinzenpaar Melanie I. und Volker I. mit einem schwungvollen Tanz einen charmanten Einstieg. Die Juniorengarde hatte zuvor mit einem schmissigen Showtanz bereits ein vielversprechendes Ausrufezeichen gesetzt. Bis an die Zähne bewaffnet waren kurz darauf die elf Piraten der Purzelgarde, die mit ansteckender Leichtigkeit durch die Takelage ihres Seeräuberschiffes wirbelten (Foto). Auch das Funkenmariechen Annelie sowie das Jugendtanzpaar Sina Heckel und Julian Hellenschmidt zeigten sich bereits in Hochform und sorgten schnell für warme Handflächen beim Publikum. Ihnen gleich tat es die Juniorengarde (Foto), die mit einem weiteren perfekt vorgetragenen Gardetanz für Begeisterung sorgte, ehe die Zuschauer beim gemeinsamen Fliegersong selbst gehörig ins Schwitzen kamen (Foto). Auch im zweiten Teil des unterhaltsamen Abends sprang der Funke schnell über und die Zeit verflog im Nu. Gabi Musch gewährte in brillanter Weise als „in Herbertla sei Fra“ tiefe Einblicke in ihr Beziehungsleben und auch das „Superprinzenpaar“ hatte als tölpelhaftes Negativbeispiel für diesen anspruchsvollen Job die Lacher auf seiner Seite. Mit dem Fantasy-Musical Mary Poppins traf der Schautanz der Prinzengarde dann ebenso ins Schwarze wie überhaupt das gesamte Programm hervorragend aufeinander abgestimmt war. Den Vogel des Abends schoss schließlich die Männergarde ab, die mit viel Eleganz und Grazie die Lachmuskeln aller strapazierte. In schwarzen Bodys, rosa Tütüs und Perücken machten die Herren der Schöpfung eine äußerst gute Figur.  Die Antwort auf die anfängliche Frage nach dem Wiederkommen im nächsten Jahr hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon längst erledigt: TSV-Vorsitzender Gerhard Wittig strahlte bei einem „Scheeee wor´s“ über das ganze Gesicht.